Matthias Berg Dokumentarfotografie


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Sieben Tage in Glasgow

Hallo Sommer!

Wer im Sommer in die schottische Stadt Glasgow reist, der sollte sich auf Tagestemperaturen einstellen, die mitunter die 15 ° C-Marke nicht übersteigen. Als Entschädigung dafür wird der Besucher die Gelegenheit haben, einen ganz besonderen Menschentyp kennenzulernen. Trotz vieler sozialer Widrigkeiten und Härten im mittlerweile deindustrialisierten Glasgow sind die hier Lebenden sehr freundlich, überaus hilfsbereit und großzügig. Erfahrungsgemäß kommt man mit den Leuten in proletarisch geprägten Gegenden, wie dem East End, Springburn oder Govanhill, sehr schnell in Kontakt. Bei so wichtigen Gesprächsthemen, wie Fußball, ist der Glasgower Working-Class Slang (Glaswegian) kein großes Verständigungshindernis.

Baustellenwächter im East End – trotz 15 Stunden-Schichten gut drauf.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Sommer 2016 aufgenommen. Die ersten Fotos sind im Stadtzentrum entstanden. Ab Foto 29 folgen Aufnahmen aus den East End, ab Foto 57 Bilder von einem Loyalistenaufmarsch und ab Foto 62 gibt es jpgs aus Springburn. Danach gehts weiter mit Aufnahmen vom Celtic-Pub Brazenhead und Bildern von Govanhill. Und zum Ende könnt ihr einem Windhundrennen im Shawfield-Stadium beiwohnen. Wem die Aufzählung zu unübersichtlich und ungenau ist, der kann sich über die Flickr-Tags (Schlagwörter) informieren.Hier als Diashow

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Bundesinnenministerium beugt sich Forderung der Türkei und verschärft PKK-Verbot

Auf Drängen des Erdoğan-Regimes hat die deutsche Bundesregierung das PKK-Verbot ausgeweitet. Die syrisch-kurdische PYD (Partei der Demokratischen Einheit) und YPG (Volksverteidigungseinheiten) wurden mit Beschluß vom 2. März 2017 vom Bundesinnenministerium als „PKK-Ableger“ eingestuft, das öffentliche Zeigen ihrer Fahnen und Symbole verboten.
http://civaka-azad.org/deutsche-bundesregierung-kommt-der-tuerkei-entgegen-und-weitet-pkk-verbot-in-deutschland-aus/


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Deutsche Eiche vs. Borstenschwein

0.07.2016. 3. rechtsradikale „Merkel muss weg!“-Kundgebung in Berlin

Vor dem Berliner Hauptbahnhof bricht die versammelte Menge in zustimmendes Gejohle aus. So eben hatte Eröffnungsredner Manfred Rouhs erklärt, dass in wenigen Jahren Deutschland nur noch von „Freunden“ umgeben ist: Von einem FPÖ-regiertem Österreich, einem Frankreich mit Marine Le Pen als Staatschefin oder einem Holland, welches von Geert Wilders angeführt wird. Pro-Deutschland-Chef Rouhs prophezeit, dass diese Umbrüche entsprechende Auswirkungen auch auf die politischen Machtverhältnisse in Deutschland haben werden. In Richtung protestierender Antifaschisten ruft Rouhs: „Was schert es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Borstenschwein an ihr scheuert!“27Man mag angesichts der Teilnehmerzahl von 1000 Personen sowie der äußeren Erscheinung Rouhs vielleicht über solche Sprüche lächeln. Doch das hier versammelte vielfältig zusammengesetzte rechte bis rechtsradikale Spektrum, wie wir es schon von den Dresdner Pegida-Kundgebungen kennen, läßt für die weitere Zukunft Schlimmes befürchten. Gerade hat der Wahlkampf in Berlin begonnen. Die Kleinstpartei Pro Deutschland, die NPD oder die AFD werden ihn dazu nutzen, um die gesellschaftliche Stimmung weiter zu vergiften.31Weitere Fotos von den Kundgebungen am 30.07. und 07.05. gibt es hier: Weiterlesen


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Wohin steuert die Türkei?

_Y2B7529Nach dem jüngsten Militärputsch bereitet der türkische Staatschef Erdoğan eine weitere Eskalationsstufe gegen die kurdische Befreiungsbewegung vor. Die Debatte um die Wiedereinführung der Todesstrafe zielt vor allem auf das Leben von PKK-Führer Abdullah Öcalan.
Funktionäre der deutschen Regierungsparteien kritisieren die undemokratischen Methoden Erdoğans. Doch die enge Zusammenarbeit Deutschlands mit der Türkei wird dabei nicht in Frage gestellt. Damit macht sich der deutsche Staat zum Mittäter.